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Flora und Fauna auf den Philippinen
Natur kennenlernen

Flora und Fauna auf den Philippinen

Die Philippinen sind eines von 18 mega-biodiversen Ländern der Welt und Heimat von weltbekannten Naturwundern, wie den sattgrünen Reisterrassen oder den beeindruckenden Tubbataha-Riffen in der Sulu-See, die seit 1993 zum UNSECO Weltnaturerbe gehören. Die atemberaubende natürliche Vielfalt spiegelt sich auch in der Tierwelt des Inselstaates wider. Unglaublich, aber wahr: Rund zwei Drittel der biologischen Vielfalt der Erde und etwa 70 bis 80 Prozent der weltweiten Pflanzen- und Tierarten kommen hier vor. Darunter befinden sich einige spannende Exoten.

  

Häufige vorkommende Säugetiere sind Wildschweine, Hirsche, wilde Carabaos, Affen, Zibetkatzen und verschiedene Nagetiere. 196 Brutvogelarten und 190 Reptilienarten leben im Inselstaat, ebenso wie Krokodile und Schlangen.

Der Wasserbüffel Carabao ist nicht nur Nationalsymbol des Landes, sogar ein ganzes Festival wird dem Tier gewidmet: Das „Carabao Festival“ wird jährlich im Mai in der Provinz Bulacan gefeiert.

Ebenfalls typisch sind die niedlichen Tarsier, auch Philippinen-Koboldmaki genannt, mit ihren riesigen Kulleraugen, sowie der possierliche Visaya-Fleckenhirsch, eine der kleinsten Hirscharten der Welt.
Der große philippinische Adler, auch „affenfressender philippinischer Adler“ genannt, ist nicht nur Nationalvogel des Landes, sondern gilt auch als seltenster und mächtigster Vogel der Welt. Aufgrund der schnellen und anhaltenden Zerstörung seines Lebensraums ist der riesige Raubvogel vom Aussterben bedroht und es gibt schätzungsweise nur noch 400 Paare in freier Wildbahn.
Taucher zieht es vor allem wegen der Wal-und Fuchshaie auf die Philippinen.

Mit ihrer natürlichen Vielfalt punkten die Philippinen darüber hinaus mit einer großen Anzahl an Naturwundern, die darauf warten, entdeckt zu werden:

  • Tubbataha Reefs Natural Park

    Der Naturpark Tubbataha Riff, ein UNESCO-Weltnaturerbe, ist der wahrgewordene Traum eines jeden Tauchers: klares Wasser, viele Strömungen und ein vielfältiges Meeresleben. Der Park bietet Tauchern mehr als ein Dutzend Tauchplätze, wo sich Korallen, Mantas, Walhaie, Barrakudas und Thunfische tummeln. Auch beim Schnorcheln gibt es unter Wasser so einiges zu entdecken.
  • Ifugao Reisterrassen

    Die Reisterrassen, ein weiteres Weltkulturerbe der UNESCO, sind ein Beweis für den Einfallsreichtum, die Kultur und die Tradition der Menschen, die vor 2000 Jahren im Cordillera-Gebirge lebten und diese „Treppen zum Himmel“ aus der Not heraus in den Felsen schlugen.
  • Mt. Hamiguitan Range Wildlife Sanctuary

    Aktuell ist die Besteigung des Hamiguitans nur Wissenschaftlern vorbehalten. Ebenso sehenswert ist allerdings das Mt. Hamiguitan Wildlife Sanctuary, das ebenfalls zum UNESCO Weltnaturerbe zählt. Das Schutzgebiet wurde im Mai 2016 eröffnet und verfügt über ein modernes, interaktives Museum, in dem Besucher unter anderem mehr über den jahrhundertealten Zwergwald, den Berg selbst und die einheimischen Pflanzen- und Tierarten erfahren können. Der 12,84 Hektar große Park umfasst außerdem ein Forschungszentrum, Gärten, Campingplätze, Schmetterlingspfade und ein Vogelbeobachtungsdeck.
  • Insel Santa Cruz

    Die Insel Santa Cruz liegt im südlichen Teil der Philippen nahe Zamboanga und ist für ihren weichen, rosa gefärbten Sand berühmt. Santa Cruz wird täglich von rund 200 Personen besucht.
  • Puerto Princesa Underground River

    Der unterirdische Fluss von Puerto Princesa gilt als eines der neuen sieben Naturwunder und gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Eine 45-minütige Tour führt Sie durch das 8,2 Kilometer lange unterirdische Fluss System, das direkt ins Meer mündet. Halten Sie Ausschau nach beeindruckendem Kalksteinkarst und bizarren Felsformationen.
  • Die Wasserfälle Tinuy-an in Bislig, Surigao del Sur

    Die Tinuy-an-Wasserfälle, auch bekannt als Niagarafälle der Philippinen, sind von alten moosbedeckten Bäumen, Weinreben und Farnen umgeben, das kraftvolle Wasser fällt wie ein Vorhang in drei Ebenen herunter. Jeden Tag erscheint pünktlich zwischen 09.00 und 11.00 Uhr ein leuchtender Regenbogen.
  • Die Apo Insel

    Die Apo Insel ist ein bekannter Tauchplatz in den Visayas (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Apo Riff in Mindoro) und bietet fast ein Dutzend Tauchplätze mit einer Tiefe von 5 bis 30 Metern. Hier zeigen sich wunderschöne Korallen, verschiedene Arten von Rifffischen, Schildkröten und andere Meerestiere. Auch Schnorchler können eine gute Sicht auf das Riff genießen.
  • Die Steinformationen der Biri Insel

    Wo die Straße von San Bernardino und der Pazifische Ozean zusammenlaufen, trotzen mehrere kleine Felseninseln den Witterungen: Die seit Millionen von Jahren vom Wellenangriff unbeeindruckten Steinformationen der Biri Insel. Am besten lassen sich die Felsformationen bei Ebbe erkunden.
  • Die Schokoladenhügel

    Einer Legende nach waren die Schokoladenhügel auf Bohol die Tränen der Trauer eines Riesen, als er seine Liebe an den Tod verlor. Auf einer Fläche von 50 Quadratkilometern erheben sich mehr als 1000 kugelrunde Hügel mit einer Höhe von 30 bis 120 Meter. Zur Trockenzeit sind die Hügel schokoladenbraun gefärbt.
  • Donsol, Sorsogon

    Donsol, Sorsogon ist heute ein Synonym für Walhaie, denn hier gibt es das weltweit zweithäufigste Vorkommen von Walhaien. Die sanften Riesen passieren Donsol während ihrer Wanderung. Abgesehen von den „Butandings“, wie die Einheimischen sie nennen, kommen in Donsol auch Dresch- und Weißspitzenhaie, Pelagics und Mantas vor. Die besten Monate für Walhai-Sichtungen liegen zwischen März und Mai. Donsol ist ein großartiger Tauchplatz, insbesondere die Inseln Ticao und San Miguel. Planen Sie Ihren Besuch von Februar bis Oktober, wenn das Wetter für einen Tauchgang am angenehmsten ist.

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